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Defektes Steuergerät
Schlechte Gasannahme und mangelhafte Leistung waren die Beanstandungen an einem Ford Fiesta 1,3 l mit Zentraleinspritzung.
Als erstes wurde der Fehlerspeicher ausgelesen der folgende Fehlercodes anzeigte: Lambda-Sonde dauernd FETT und
MAP-Sensor (Ansaugkrümmerdruck-Sensor). Ein anschließender Abgastest bestätigte,
dass das Kraftstoff-Luft-Gemisch zu Fett war. Da bei diesen Fahrzeugen die Luftmasse über einen Luftdruckmesser (MAP) bestimmt wird, wurde als erstes die Frequenz des
MAP-Sensors geprüft, dabei wurden im Leerlauf 109 Hz und bei abgezogenem Unterdruckschlauch 156 Hz gemessen, die auf ein
einwandfreies funktionieren des Sensors schließen ließen.
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Mit dem Oszilloskop wurde jetzt das zentrale Einspritzventil geprüft, wobei
eine zu lange Einspritzzeit (4,08 ms) im Leerlauf festgestellt wurde. |
Daher entschlossen wir uns weitere Eingangssignale zu prüfen die Einfluss auf die Dauer der Einspritzzeit haben. Als erstes wurde
der Drosselklappenpotentiometer geprüft. Dieser hatte eine Spannung von 0,88 V im Leerlauf und 4,25 V bei Vollast, auch diese
Werte waren durchaus normal. Ein Abklemmen des Kühlmitteltemperatur-Sensors und des Lufttemperatur-Sensors brachten auch keine Verkürzung der
Einspritzzeit. Da die zu lange Einspritzzeit nicht durch die Eingangsgrößen verursacht wurde, konnte der Fehler nur an einer falschen
Berechnung im Steuergerät liegen. Der Einbau eines neuen Steuergerätes bestätigte unsere Überlegung.
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Ein erneutes Messen mit dem Oszilloskop zeigte uns jetzt eine
Einspritzzeit von 2,40 ms und im Vergleich zur ersten Messung eine Serie von Impulsen die eine zu große
Eigenerwärmung des Einspritzventils verhindern, die bei der ersten Messung
nicht vorhanden waren. |
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