Audio - Lexikon
CT
Clock Time. Falls das Steuergerät eine eingebaute Uhr besitzt, erhält der Zeitgeber über das RDS-Signal eine CT genannte
Information zur Synchronisation mit der atomgenauen Zeit.
DAB
« Digital-Auto-Broadcasting », digitales, weitgehend störungsfrei Übertragungsverfahren für Rundfunk- und Datenanwendung:
Klanglich gegenüber herkömmlichen Radios deutlich besser. Das Angebot an Autoradios mit Anschlussmöglichkeit für digitale
Rundfunkempfänger wächst zunehmend.
Datenspeicher
Bei Mini-Disc- und manchen CD-Geräten eingesetztes Verfahren, um Aussetzer (verursachen durch Schlaglöcher) zu vermeiden.
Equalizer
Ein Equalizer ermöglicht eine Dämpfung oder Anhebung des eingestellten Bandes (Baß, Mitten, Höhen usw.), um den
Musik-Klang der Innenraumakustik anzupassen.
EON
Falls ein Sender ohne Verkehrsfunk eingestellt ist, schaltet der Tuner bei Staumeldungen auf einen Verkehrsfunksender der
gleichen Sendeanstalt. Zum Beispiel von S4 auf SDR3.
Highpower
Besonders leistungsfähige Autoradioverstärker mit 12 bis 17 Watt pro Ausgang.
ISO-Norm
Nahezu alle Automobilhersteller verlegen in ihren Fahrzeugen Autoradio-Anschlusskabel
mit sogenannten ISO-Kontakten. Diese ermöglichen den einfachen Austausch des Werkradios.
Line-in
Zusätzlicher Ton-Eingang, etwa für portable MD- oder CD-Spieler oder je nach Ausführung zur Freisprechwiedergabe des
Autotelefons.
Mode/Source
Häufig verwendetes Kürzel für den Quellenwahlschalter am Autoradio. Die Anwahl von
Kassette, MD oder CD erfolgt durch mehrfaches Tippen.
Multi-CD-Control
Anschlussmöglichkeit für separate CD-Wechsler. Diese lassen sich über die Tastatur des Autoradios bedienen.
Pre-out
Vorverstärkerausgänge zum Anschluss von Zusatzendstufen. Diese bringen gegenüber dem Radio integrierten Verstärkern einen
deutlichen Klanggewinn.
PTY
Programme Type. Viele Sender senden eine PTY-Kennung ihrer Programme aus, Gekennzeichnet werden beispielsweise
Nachrichten-, Pop- oder auch Klassiksender. Mit Hilfe dieser Kennung wird ein gezielter, nach Sparten getrennter Sendersuchlauf
möglich.
RDS
« Radio-Daten-System » ; Verfahren, das bei UKW-Sendern digitale Informationen überträgt. Anhand dieser werden dem
Empfänger unter anderem Name des Senders sowie dessen Sendefrequenz angezeigt. RDS ermöglicht im Autoeinsatz vor allem
ein kontinuierliches, automatisches Umschalten auf die jeweils empfangsgünstige Sendefrequenz des gewählten Programms.
Subwoofer
Lautsprecher in den Türeinbauöffnungen ermöglichen in den meisten Fällen keine ausreichende Tieftonfähigkeit. Um Tiefton
lastige Musik originalgetreu zu reproduzieren, sind spezielle Basslautsprecher, sogenannte Subwoofer, notwendig.
TP/TA/News
« Traffic-Program », « Traffi-Annoucement » ; Kennung von RDS-Sendern mit Verkehrsinformationen oder Nachrichten (News)
und deren Durschaltung unabhängig von der gewählten Quelle.
Trennschärfe
Die Trennschärfe eines Autoradios gibt Aufschluss darüber, wie gut ein Rundfunkempfänger
das eingestellte Programm von eng benachbarten Sendern trennt. Je die größer die Trennschärfe, desto weniger Störungen überlagern das eingestellte Programm.
Vorverstärkerausgänge
Der Anschluss weiterer Verstärker über die Vorverstärkerausgänge des Autoradios erhöht deren Leistungsvermögen.